Rhabarber-Schorle Rezept: Zubereitung & Tipps
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Der Rhabarber-Schorle ist ein echter Softdrink. Ob an der Bar oder zu Hause – elegant serviert im Glas macht er immer eine gute Figur.
Zubereitungszeit: 5 Min | Portionen: 1 Glas
Zutaten
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Rhabarbersirup | 6 cl |
| Mineralwasser | 200 ml |
| Zitronensaft | 1 EL |
| Eiswürfel | reichlich |
| Rhabarberstange | 1 (optional) |
Zubereitung
- Ein Weinglas oder großes Longdrinkglas mit Eiswürfeln füllen. Die Kälte maximiert die CO2-Bindung nach dem Henry-Gesetz.
- Rhabarbersirup und Zitronensaft zugeben. Die Zitronensäure stabilisiert die Anthocyanine (Farbstoffe) des Rhabarbers und sorgt für ein leuchtendes Pink.
- Vorsichtig mit sprudelndem Wasser aufgießen. Das Wasser am Rand einlaufen lassen, um die Kohlensäure-Struktur zu bewahren.
- Einmal sanft rühren. Die Oxalsäure im Rhabarber harmoniert perfekt mit den Mineralien im Wasser für ein erquickendes Mundgefühl.
Rhabarber-Secrets
Gut zu wissen
Oxalsäure-Chemie: Das pelzige Gefühl
Rhabarber enthält Oxalsäure, die mit dem Calcium im Zahnschmelz oder Speichel reagiert und das typische "pelzige" Gefühl auf den Zähnen verursachen kann. In der Schorle wird dieser Effekt durch die Verdünnung und die Balance mit Zitronensäure angenehm abgemildert.
Henry-Gesetz & CO2-Bindung
Das Henry-Gesetz besagt, dass die Löslichkeit von Gasen (wie CO2) in Flüssigkeiten mit sinkender Temperatur steigt. Deshalb ist eiskaltes Glas und eiskaltes Wasser entscheidend, damit deine Schorle nicht schon nach dem ersten Schluck schal schmeckt.
Anthocyanine: Die Magie der Farbe
Die leuchtend rote Farbe kommt von den Anthocyaninen. Diese sind pH-empfindlich. Durch die Zugabe von Zitronensäure (niedriger pH-Wert) wird das Pink stabilisiert und verhindert, dass die Schorle unschön ins Bräunliche umschlägt.
Rhabarbersirup selbst herstellen
Wer den besten Geschmack möchte, kocht den Sirup selbst – das dauert nur 20 Minuten. 500 g Rhabarber in Stücke schneiden, mit 200 g Zucker und 300 ml Wasser aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Durch ein feines Sieb passieren und den klaren Sirup in sterile Flaschen füllen. Rotstieliger Rhabarber ergibt den schönsten Farbton; grünstieliger schmeckt saurer und braucht etwas mehr Zucker. Der Sirup hält sich im Kühlschrank vier bis sechs Wochen. Für eine Variante mit weniger Zucker Agavendicksaft verwenden – das Ergebnis ist etwas dunkler, aber angenehm mild. Ein Stück frischen Ingwer oder einen Stängel Zitronengras mitkochen verleiht dem Sirup eine exotische Note.
Kräuter-Variationen für besondere Anlässe
Rhabarber-Schorle lässt sich mit frischen Kräutern in völlig neue Geschmackswelten heben. Ein Zweig frische Minze direkt im Glas leicht andrücken – die ätherischen Öle verbinden sich wunderbar mit der fruchtigen Säure des Rhabarbers. Basilikum bringt eine pfeffrig-süße Note, die besonders gut zu süßem Rhabarber passt. Für einen festlichen Touch einen Stängel Rosmarin ins Glas stellen – das Aroma entfaltet sich langsam und wird mit jedem Schluck intensiver. Lavendel funktioniert ebenfalls, aber nur eine kleine Blüte – zu viel schmeckt seifig. Wer es prickelnder mag, ersetzt das Mineralwasser durch alkoholfreien Sekt.
Häufige Fragen zu Rhabarber-Schorle Rezept: Zubereitung & Tipps
Welches Glas für Rhabarber-Schorle?
Serviere den Rhabarber-Schorle am besten in einem Glas. Das sieht nicht nur gut aus, sondern hält ihn auch optimal temperiert.
Was ist die Basis von Rhabarber-Schorle?
Die Basis ist Rhabarbersirup und Sprudelwasser. Achte hier auf Qualität, da man die Hauptzutat im Rhabarber-Schorle deutlich schmeckt.
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